Wie Veränderung geht - grundsätzlich

Wer in Beratung, Therapie und Coaching kommt, wünscht sich Veränderung. Dazu kommt es grundsätzlich durch das Zusammenspiel von

  • Fühlen = Gefühltes Bedürfnis ("Ich spüre: Etwas ist los in mir")
  • Wollen = Motivation ("Ich will etwas verändern")
  • Können = Kompetenz ("Ich kann es grundsätzlich tun")
  • Erkennen = Einblick in sich selbst ("Ich sehe: Das ist mein Wunsch, mein Ziel, durch x erreiche ich es, z steht mir im Weg")
  • Tun = Umsetzung ("Ich mache es").

Und in Therapie und Coaching

Folgende Faktoren machen Therapie oder Coaching erfolgreich. Sie brauchen dabei nicht immer alle zum Tragen zu kommen:

Persönliche Ressourcen: Aus dem Positiven schöpfen

Wer sich von anderen gesehen, gewertschätzt und bestärkt fühlt in dem, was er ist und kann, der "schöpft" im Veränderungsprozess "aus dem Vollen". Er nutzt seine Stärken gezielt für sich. Ein positives Selbstbild macht entwicklungsfähig, es verstärkt die Motivation.

Und tatsächlich trägt jeder Mensch einen quasi unerschöpflichen Reichtum an Möglichkeiten der Veränderung in sich. Ja, er ist selbst die Möglichkeit, seine Welt neu zu gestalten. Gelingendes Coaching arbeitet mit dieser natürlichen Kreativität

Basis im Coaching-Prozess ist grundsätzlich die persönliche Semantik. Denn jeder Einzelne lebt in einem eigenen Universum an Bedeutungen. Gutes Coaching ist daher zutiefst individuell.

Beziehung ist die Basis

Vertrauen und Wärme sind die Grundlage für menschliche Entwicklung. Das gilt auch im Coaching. Eine gute Beziehung ist eine der wichtigsten Ressourcen für den Veränderungsprozess.

Was macht einen guten Berater aus? Er mag Menschen und interessiert sich für sie. Er ist sensibel, warmherzig und wohlwollend und handelt dabei aus einer produktiven Distanz. Er stützt, ermutigt und bestärkt, ist aber auch Spiegel und echtes Gegenüber.

Bedeutungen und Perspektive: gerne neu!

Im geschützten Rahmen wird erfahrbar gemacht (oder "aktualisiert"), was den Klienten bewegt. Er erlebt, dass sein Problem sich verändern lässt. Alte Erfahrungen bekommen neue Bedeutungen, das gilt auch für Angstbehaftetes. Der geplante Umzug, vorher als "schlimm" wahrgenommen, verknüpft mit "unlösbaren Problemen", ist nun zu bewältigen. Hemmende innere Muster verändern sich, sie werden durch förderliche ersetzt. Man spürt, dass man plötzlich anders fühlt, denkt, handelt.

Aktiv üben: Veränderung lässt sich trainieren

Manches will trainiert sein, ganz konkret. Mit Schwierigem besser umzugehen, lässt sich auch praktisch lernen. Die Gehaltsverhandlung mit dem Chef und das Konflikt-Gespräch mit dem Partner kann man gezielt und systematisch üben. Praxis kann Teil des Coachings sein.

Erkennen, verstehen: Klar und bewusst

Menschen wollen verstehen, sich selber und die Welt. Sie wollen ihre verborgenen Motive klären, denn das hilft, sich zu verändern. Nicht umsonst sagt das Orakel von Delphi: "Erkenne dich selbst". Denn Einsicht in die eigene Innenwelt erhöht die Selbstkompetenz. Man handelt bewusster als vorher und richtet sich leichter "positiv nach vorne" aus.

Coaching kreativ

Heidi Korf

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