Wie das Leben umgestalten?

Mittel- oder langfristig brauchen Sie mehr als ein Ventil für situativen Stress, das Leben soll sich anders anfühlen? Sie brauchen Reduktion, Umgestaltung, Neuanfang? Nur Mut. Alles geht, und wenn auch nicht sofort, dann lässt sich jetzt damit anfangen.

Reduzieren

  • Weniger machen: Wer im andauernden "Zu viel" lebt, hilft sich, indem er sicht- und spürbar reduziert, manchmal auch auf den ersten Blick Triviales. Überall lässt sich Aktivität "herunterschalten", im Beruf, im Haushalt, bei Hobbys, der Länge von Telefonaten etc. Dazu hilft es, die inneren Ansprüche zu überprüfen: "Will ich alles immer perfekt machen? Will ich es immer allen recht machen?"
  • Das Richtige machen: Um (neue) Grenzen zu ziehen, braucht man Klarheit. Die Fragen: "Was will ich wirklich? Was ist mir im Leben wichtig?" können zur Leitplanke werden.
  • Zeit anders verteilen: Im Zusammenhang mit den beiden ersten Punkten  tut es oft gut, die Aufgaben anders zu verteilen: andere Abfolge im Tagesverlauf, andere "Zeitportionen" etc. Darauf achten, dass es zu Ihnen passt! Ein guter Hinweis dafür ist, wenn es weniger anstrengt und (mehr) Spaß macht! Auch hier helfen Klarheit, Prioritäten und Abgrenzung.

(R)Evolutionieren

  • Innere Einstellung verändern: Ein wirklich veränderter Blick auf die Dinge, oft auch ein verändertes Bild von sich selbst, kann Stress mindern. Und dazu führen, dass man anders handelt - förderlich für die eigene Gesundheit. Leichter gesagt als getan. Und vielleicht nicht ohne Hilfe von außen (Beratung, Therapie, Coaching).
  • Äußere Veränderung: Situationen, die im Kern marode sind, können weder durch perfektes Zeitmanagement noch durch Optimismus oder Entspannung allein gelöst werden. Echte Missstände erfordern echte Veränderung. Im Außen: Arbeitsplatzwechsel, Wohnortwechsel, Trennung etc. Ein solcher Umbruch kann im besten Sinne zum gesunden Ausbruch werden.
  • Es gerne tun: "Liebe und tu, was du willst", sagt Augustinus. Seien Sie klar in dem, was Sie wirklich wollen. Arbeiten Sie in diese Richtung - für sich selbst! Versuchen Sie den Rest, die weniger geliebten Tätigkeiten, mit so viel Gelassenheit wie eben möglich zu erledigen.

Ruhen

  • Rituale der Muße: Der Körper kann das Entspannen regelrecht "verlernen". Mit ritualisierten Zeiten, reserviert fürs persönlich "Gute und Schöne", kann man sich selber helfen und sich mit dem Loslassen wieder vertraut machen. Kein Freizeit-Stress, denn der ist auch Stress für Ihr System! Wichtig ist, dass die Muße-Zeiten fest und verbindlich im Tagesablauf verankert sind.
  • Große Pause: Eine echte Pause, eine Auszeit, die den Namen auch verdient (langer Urlaub, Sabbatjahr) kann einen gesunden Abstand zum Leben bewirken.

Zusammen tun

  • Beziehungen und Solidarität: Wir sind soziale Wesen und keine Einzelkämpfer. Andere Menschen haben ähnliche Probleme wie wir. Allein das zu bemerken, hilft. Austausch ist ein wichtiger Schritt aus der isolierenden Stress-Spirale. Gemeinschaft entlastet! 
  • Hilfe tut gut: Wenn die Gemeinschaft oder Gruppe nicht der richtige Weg ist, holen Sie sich individuelle Hilfe. In den meisten Städten gibt es Beratungsstellen (städtisch, kirchlich), Therapie- und Coaching-Angebote.

Coaching kreativ

Heidi Korf

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