Gesund und glücklich

Gesund: Mehr als das Gegenteil von krank

Nach der WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) ist Gesundheit "ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen."

Leben in fließender Balance

Gesundheit ist also ein umfassender Zustand. Und die Grundlage des Lebens. Sie ist die Regel, nicht die Ausnahme, sonst hätten wir als Spezies nicht überdauert. Es lohnt sich, "eine gesunde Perspektive" einzunehmen.

Das tut z.B. die Salutogenese, die Wissenschaft vom Gesundsein. Gesundheit und Krankheit bilden dort ein Kontinuum. Beide gehören zum Leben dazu, unser System ist "immer im Fluss". Es gilt - wie auf dem Surf-Brett - die Balance zu halten.

Salutogene Ansätze in Medizin, Psychologie und Beratung sind ganzheitlich. Sie gründen auf

  • Ressourcen = unseren persönlichen Kraftquellen
  • Eigenkompetenz = durch gute Selbstwahrnehmung werden wir zu Spezialisten für uns selbst
  • Attraktiven Zielen = die wollen wir erreichen, für uns und unser Wohlbefinden
  • Selbstheilungskräften = unser System reguliert sich selbst, es arbeitet mit und für uns - auf allen Ebenen
  • Entwicklung = Krankheiten und Krisen bergen Möglichkeiten, etwas zu lernen.

Stimmigkeit - das Maß fürs gute Leben

Letztlich suchen wir alle nach dem "guten Leben". Neben der Befriedigung von Grundbedürfnissen (Nahrung, Wohnung etc.) ist das ein subjektiver Wert. Ein gutes Maß dafür ist die Stimmigkeit. Wir empfinden meist sehr klar, ob bei uns "alles stimmt". "Stimmen" ist mit Klang und Körper (i.e. der Stimme) verbunden: Durch den Körper können wir spüren, ob wir "im Einklang" leben oder in Dissonanz. Und zwischen innerer Zufriedenheit und Gesundheit gibt es nachweislich einen Zusammenhang (s. TK-Studie "Bleib locker, Deutschland").

Menschlichkeit bis in die Tiefe. Dann stimmt's

Ein "ganzer Mensch" ...

Stellen Sie sich vor, Sie sind "in Ihrer Mitte", fühlen sich "heil und ganz". Ich denke, dass all das dann auf Sie zutrifft:

  • Urvertrauen: Sie leben in einem Gefühl grundsätzlicher Sicherheit und Geborgenheit
  • Bezogen-sein: Im Gleichgewicht von Geben und Nehmen sind Sie Teil eines tragenden sozialen Netzes (Familie, Freunde, gute kollegiale, nachbarschaftliche Kontakte)
  • In sich ruhen: Sie sind mit sich und Ihren Anlagen und Möglichkeiten im Reinen
  • Selbstwirksames Handeln: Sie gestalten Ihr Leben selbst, durch eigenes praktisches Handeln und mit Hilfe der Sprache.

Und vielleicht noch ein bisschen mehr:

  • Erkenntnis: Sie haben ein Verständnis für die Zusammenhänge Ihres / des Lebens an sich, intuitiv erkennen Sie, wie die Kräfte darin zusammenspielen
  • Liebe: Sie erleben Liebe in einem umfassenden Sinn, alles Lebendige ist eingeschlossen; diese Liebe führt Sie über die Grenzen der eigenen Person hinaus.

... ist völlig menschlich

Es gibt viele Missstände auf dieser Welt, oft stören sie unser Empfinden von "So stimmt's!". Das Gefühl, aus der eigenen Mitte heraus zu leben und mit sich selbst im Frieden, schließt Trauer, Wut und Angst, Krankheit oder Krisen nicht aus. Im Namen einer "heilen Welt" und eines angestrebten "reinen, schönen Gefühls"  Kritisches aus dem eigenen Blickfeld zu verdrängen, gar zu leugnen, empfinde ich persönlich nicht als heilsam. Im Gegenteil: Innerlich stabile, reife Menschen nehmen selbst starke Dissonanzen wahr und können mit ihnen umgehen. Sie sind keine abgehobenen Engel, sondern zutiefst menschlich - berührbar, fähig zu lieben und bereit, nach jedem Fallen wieder aufzustehen.

Coaching kreativ

Heidi Korf

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